Monographic Publications

  • Bio - Fiction, Ausstellungskatalog, hrsg. Galerie Andres Thalmann, Zürich, erschienen 2011, ISBN 978-3-9523863-1-6
  • Blue Spanish Sky, monographische Publikation, german-engl., Verlag Niggli,
    erschienen, 2005, ISBN 3-7212-0552-9
  • Sammlung Oberholzer im Dialog: Barbara Ellmerer, german, Ausstellungskatalog, Kunsthaus Langenthal, erschienen 2003,
    ISBN 3-9070-1262-3
  • Blue Girl, Ausstellungskatalog, german-engl., hrsg. Galerie Lutz & Thalmann, Zürich, erschienen 1999, ISBN 3-9521558-3-7
  • Une Confrontation. Simonin-Ellmerer, french-german, Ausstellungskatalog, Musée d'art et d'histoire, Neuchâtel, erschienen 1997, ISBN 2-88427-037-X
  • Barbara Ellmerer, Malerei, Ausstellungskatalog, german, hrsg. Galerie Urs Meile Luzern, erschienen 1991
Sammlung Oberholzer im Dialog: Barbara Ellmerer, Ausstellungskatalog, Kunsthaus Langenthal, 2003Blue Spanish Sky, monographische Publikation, Verlag Niggli, 2005, ISBN 3-7212-0552-9Barbara Ellmerer, <i>Bio - Fiction</i>, Galerie Andres Thalmann, 2011Une Confrontation, Simonin-Ellmerer, Ausstellungskatalog, Musée d'art et d'histoire, Neuchâtel, 1997Barbara Ellmerer, <i>blue girl</i>, Galerie Lutz & Thalmann, 1999Barbara Ellmerer, Malerei, Ausstellungskatalog, Galerie Urs Meile Luzern, 1991
 

Encyclopedias

  • www.sikart.ch, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft SIK, Lexikon – Text von Suzanne Kappeler
  • www.basis-wien.at, Datenbank KünstlerInnen Österreich
  • ALLGEMEINES KÜNSTLERLEXIOKON Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Band 33, K.G. SAUR, München Leipzig 2002: Ellmerer, Barbara, Text von Andreas Fiedler:
    Bis Ende der 80er Jahre vermeidet es Barbara Ellmerer an eine breitere Kunst-Öffentlichkeit zu treten. Mit Tusche und Pinsel zeichnet sie beispielsweise direkt in den Schnee und lässt diese Arbeiten, die sich jeglichem Zugriff des Kunstmarktes verweigern, nur als vergängliche Bilder des Augenblicks gelten. Bereits in dieser Zeit tritt aber das für das künstlerische Schaffen Ellmerers bis heute bestimmende Thema auf: die menschliche Figur.Eine wichtige Werkreihe entsteht unter dem Titel «Sfinx», wobei bereits dessen Schreibweise ein Hinweis darauf ist, dass die in der Frauenbewegung verwurzelte Künstlerin ihre Arbeit nicht als Fortschreiben tradierter Mythen versteht.Neben Acryl- und Oelfarben benutzt Ellmerer in diesen grossformatigen Arbeiten auf Leinwand und Papier auch Kreide, Graphit, Teer und silberfarbenen Rostschutz. Die Figur entzieht sich einer klaren Lesbarkeit und ist nur noch erahnbar; kraftvolle dunkle Farben sind in geradezu eruptiver, breiter Pinselführung auf den zumeist hellen Grund des Bildträgers gesetzt, der zerkratzt, verletzt und stellenweise durchlöchert ist. Trotz informellen Anklängen sind diese Arbeiten nicht im Bereich gestischer Malerei anzusiedeln. Nicht eine entäusserte Emotionalität interessiert die Künstlerin, sondern Polaritäten, Fragen nach Sein und Schein und schliesslich nach einer grundlegenden Ambiguität, die ihrem Misstrauen gegenüber ewigen Werten und Machtgefügen entspricht.
    1995-97 arbeitet Ellmerer an einem bedeutenden und umfangreichen Zyklus, den sie in «Bildnisse» und «Bilder» unterteilt. Gemeinsam ist allen Arbeiten eine radikale Beschränkung auf Weiss-in-Weiss Kontraste, die in feinsten Nuancierungen schemenhafte Gesichter und Halbfiguren aus dem Malgrund auftauchen lassen. Im Gegensatz zu den durch eine zeichnerische Grundhaltung geprägten «Bildnissen» kennzeichnet die «Bilder» ein dezidiert malerischer Ansatz, welcher Gesicht und Figur durch die malerische Praxis in mehreren Schichten aus dem kompakten Weiss des Malgrundes herausformt. Parallel dazu entsteht eine Reihe von Blumenbildern, welche die Frage nach der Erkennbarkeit eines Bildgegenstandes auf der Ebene der betonten Farbigkeit aufnehmen. Die Blume entzieht sich dem Betrachter immer wieder, die trügerische Anschaulichkeit wird dauernd gebrochen, was besonders auch bei den Lithographien und Radierungen deutlich wird.
    «Blue Girl» bezeichnet eine jüngere Werkgruppe, deren Ausgangspunkt die medial vermittelte Ästhetik der Werbe- und Modefotografie ist. Ohne auf identifizierbare Vorlagen zurückzugreifen wird der Glamour dieser Welt einerseits durch Posen oder Kleidung der Figuren aufgenommen, andererseits aber durch die lasierende, das Motiv verbergende und konsequent in die Fläche einbindende Malweise gebrochen und so in stringenter Weise auf grundlegende Fragestellungen der Malerin zurückgeführt.
    In jüngster Zeit wird auch die Landschaft zu einem Bildthema Ellmerers. In diesen grossformatigen Papierarbeiten treibt sie die Reduktion des Motivs wiederum an den Rand des Erfassbaren und macht so Möglichkeiten der Malerei und Grenzen des erkennenden Auges bewusst.
                                                                                  Andreas Fiedler, 2002

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